Sie sind hier: Angebote » Aktive Arbeit » Katastrophenschutz

Ansprechpartner

Herr
Viktor Lange

Tel.:  05671 / 99 66 - 22
Fax: 05671 / 99 66 - 66
lange@drk-hofgeismar.de

Friedrich-Pfaff-Straße 1
34369 Hofgeismar

Katastrophenschutz

Sanitätszug

Personal und Fahrzeuge San.-Zug Hessen (Stand Februar 2011)

Wir besetzen im Auftrag des Landes Hessen einen Sanitätszug des Katastrophenschutzes.

Das Personal wird durch die einzelnen Bereitschaften des Kreisverbandes gestellt.

Dementsprechend befinden sich auch die Fahrzeuge und das Material des Sanitätszuges bei den entsprechenden Bereitschaften des Kreisverbandes.

 

 

 

Aufgaben des Sanitätszuges

Der Santitätszug leistet der betroffenen Bevölkerung im Schadensgebiet Hilfe und führt ärztliche Sofortmaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände durch.
Er transportiert Verletzte und Kranke.
Er wirkt im Bedarfsfall bei der Betreuung und bei Evakuierungen mit.

Im Einzelnen:

Der Santitätszug

  • sucht und rettet Verletzte und Kranke, evtl. mit Unterstützung von Rettungshunden, übernimmt Verletzte in der Patientenablage,
  • betreut die Patientensammelstelle,
  • sichtet Verletzte und Kranke,
  • registriert Verletzte und Kranke,
  • führt Sofortmaßnahmen durch,
  • leistet Erste Hilfe,
  • führt ärztliche Sofortmaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände durch,
  • stellt die Transportfähigkeit von Verletzten und Kranken her,
  • betreut Verletzte und Kranke sanitätsdienstlich,
  • führt pflegerische Maßnahmen durch,
  • sorgt für psychosoziale Betreuung Verletzter und Kranker in Verbindung mit dem Betreuungsdienst und dem Kriseninterventionsdienst,
  • errichtet und betreibt einen Behandlungsplatz und / oder Patientensammelstellen,
  • errichtet einen Rettungsmittelhalteplatz,
  • stellt Transportkapazität und transportiert Verletzte, Kranke und Betroffene, auch bei Evakuierungen,
  • unterstützt den GABC-Dienst beim Betreiben von Notfallstationen,
  • unterstützt den Betreuungsdienst beim Betreiben von Betreuungseinrichtungen,
  • unterstützt im Bedarfsfall das Personal in Krankenhäusern,
  • leistet Amtshilfe für Behörden und Dienststellen (z.B. Gesundheitsämter, Rettungsdienst) und
  • führt sonstige humanitäre Aufträge im Auftrag des KatS-Stabes durch.

Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Behandlung

Die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Behandlung ist eine Teileinheit des Sanitätsuges.

  • Sie schließt die Lücke zwischen dem Regel-Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz.
  • Bei großen Schadensereignissen dient die SEG als Vorauseinheit des Sanitätszuges.
  • Außerdem besetzt unsere SEG bei Überlastung des regulären Rettungsdienstes auch weitere Rettungsmittel im Rahmen der Amtshilfe für den Rettungsdienstträger (Berufsfeuerwehr Kassel), um akute Notfälle rettungsdienstlich zu versorgen.
  • Auch bei gößeren Einsätzen der Feuerwehr sichert unsere SEG den Einsatz rettungsdienstlich ab.

Behandlungsplatz

Ein großes Problem bei großen Schadensereignissen mit vielen Verletzten und sonstigen Betroffenen stellt die Verteilung der Geschädigten auf die stationären Einrichtungen, also primär den Krankenhäusern, dar.

Um zu verindern, dass die Krankenhäuser unkoordiniert mit Verltzten überschwemmt werden, und damit die Katastrophe in die Krankenhäuser verlagert wird, ist bei einer Vielzahl von Verletzten der Aufbau und Betrieb von Behandlungsplätzen geplant.

Das Personal des Behandlungsplatzes sichtet die Verletzten und teilt sie in Behandlungs- und Transportkategorien ein.

Patienten, die nicht sofort einem Krankenhaus zur (zumeist chirugischen) Weiterbehandlung zugeführt werden müssen, können längere Zeit im Behandlungsplatz fachgerecht durch Sanitätstpersonal und Ärzte versorgt werden.

So dient der Behandlungsplatz als Puffer für die Krankenhäuser bis diese ihr Personal nach Alarmplan verstärken können. Außerdem wird so sichergestellt, dass die Verletzten  nach Dringlichkeit vor Ort behandelt und transportiert werden.

BHP 25

Der Behandlungsplatz ist modular aufgebaut und wird in seiner Größe an die Anzahl der Verletzten in 25er-Schritten angepasst.

Die kleinste Eineit ist ein BHP 25, damit sollen 25 Patienten aller Versorgungsstufen in einer Stunde versorgt und weitertransportiert werden

Besetzt wird der BHP durch zwei SEG Behandlung und einer SEG Betreuung oder einen Sanitätszug und einer SEG Betreuung.

BHP 50

Der BHP 50 wird im Grunde genommen aus zwei BHP 25 gebildet. Seine Aufgabenstellung ist die gleiche wie beim BHP 25, allerdings ist er auf die Versorgung und den Transport von 50 Patienten pro Stunde ausgelegt.

Der BHP 50 wird durch je zwei Sanitäts- und Betreunungszüge besetzt.

Grundsätzlich ist es möglich, auch noch größere Behandlungsplätze aufzubauen, in der Praxis werden bei einer entsprechend großen Schadenslage aber eher mehrere raümlich getrennte Behandlungsplätze aufgebaut.


Das Katastrophenschutzkonzept des Landes Hessen

Weitere Details zum Konzept des Katastrophenschutz des Landes Hessen finden Sie auf den Seiten des hessischen Landesministemiums fur Sicherheit, Inneres und Sport (HMdIS).

zum Seitenanfang